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Jazzpodium

Wolfgang Schalk from here to there

Ein neues Album von Wolfgang Schalk ist immer wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal, ein großes Fest von mächtiger emotionaler Kraft und Jazz, der wunschlos glücklich macht. Dafür sorgen jetzt der Österreicher in NY und LA und sein neues Quartett mit Andy Langham, p, Carlitos del Puerto, b und Clarence Penn in acht Titeln inklusive "Satin Doll" als einzigen Fremdstück und idealem Einstieg für Schalk-Neulinge. Einen schöneren Sound für eine progressive Mainstream- oder Postbop-Gitarre gibt es nicht, warm, frei von allen grellen Höhen, dunkel und hell zugleich. Und was Wolfgang und die Band vom ersten Takt an aus dem alten Duke-Hit machen, verdient schon einen Eintrag ins Goldene Buch der Jazzgitarre-Könige.

"Zensibility" bietet mit der Nylonstring einen ruhigen, fast zarten Aufmacher nun makelloser Schönheit, dezent, klanglich vollkommen, Edeljazz, der in Langhams Solo seine sanfte Klimax erreicht. Del Puerto kommt erstmals in "The Now Catcher" gut zum Zuge, "Last Night's Song" ist dicht swingender Hardbop, Quartett der Edelklasse mit Langhams und Penns Kraft und Wolfgangs immer elegant und kunstvoll fließenden Improv-Linien - ein Labsal. Das schier schwindelerregende "Wow Wow What?" ist das heißeste Stück des Albums; der Schluss mit "Starlit" klingt leicht latin aus, langsam, intim und, obwohl Quartett, im Grunde Wolfgangs Solo-Stück.

Es ist, wie es ist, sagt der Schalk-Fan. Wieder und ohne Diskussion: Weltklasse.

Alexander Schmitz


 
 
 

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Frame Up Music (2016)

WOLFGANG SCHALK · GUITARS
ANDY LANGHAM
· PIANO
CARLITOS DEL PUERTO
· BASS
CLARENCE PENN
· DRUMS

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